Der Wanderweg Parenzana

Der attraktiv Teil der historischen Eisenbahnstrecke, die Poreč mit Triest verband, bildet den neuen sportlich-rekreativen Weg, auf dem sich die zauberhaften Landschaften Istriens offenbaren. Der istrische Teil der Parenzana windet sich durch wunderschöne Täler, über grüne Hügel, durch Weinfelder und entlang zahlreicher Olivenfelder bis hin zu mittelalterlichen Städtchen. Gelbe Wegweiser mit historischen Informationen über die Talbrücken, die Tunnel und die Stationen der Bahn weisen ihnen den Weg auf dieser interessanten Strecke.

Für diejenigen, die den Zauber und die Besonderheiten dieser Strecke, auf der einst die Parenzanerbahn dampfte, kennenlernen möchten haben wir einige Punkte zusammengestellt, die leicht mit dem Auto zu erreichen sind und in dessen Nähe sich, die interessantesten Teile dieser Strecke befinden.

Mit Hilfe der Geländekarte und der Trassenbeschreibung werden Sie diese interessantesten Punkte leicht finden.

1. Im Ort Valica befindet sich ein Haus, das früher einmal die Bahnstation war und den Namen Savudrija-Salvore (Salvore) trug. Sie wurde nach dem 6 km entfernten Fischerdorf benannt. Wenn man in Richtung der Ferienanlage Kanegra folgt, kommt man zu einer Schotterstraße, auf der früher die Bahnstrecke verlief und von welcher aus man einen wunderbaren Blick auf die Bucht von Pirana und die Sečovljaner Salzfelder erhält.

2. Der Ort Stanica, in dem sich die Bahnstation von Grožnjan-Grisignana befand:

a) Man kann am bewohnten Bahnstationsgebäude vorbei in Richtung Peroj spazieren. Der Trasse entlang kommt man zu einem zugemauerten Tunneleingang unterhalb des Gipfels Namens Romana. Links kann man auf einen Ausläufer des Weges hinaufsteigen und dann auf einem markierten Gebirgsweg zur anderen Seite des zugemauerten Tunnels hinunter gehen, in den man von dieser Seite aus auch einen Blick hineinwerfen kann.

b) Von der Bahnstation aus kann man auch in Richtung Grožnjan-Grisignana gehen und an der naheliegenden großen Rechtskurve links auf eine Schotterstraße abbiegen, die zum eingemauerten Tunneleingang des Kalcinitunnels führt. Der Tunnel befindet sich auf dem höchsten Punk, die die Parenzanerstrecke erreicht (293 m über dem Meeresspiegel). In diesem wurden bis vor kurzem Pilze gezüchtet.

3. Das Örtchen Sv. Stefan (St. Stefan) bei Kostanjica. Hier kann man entlang der Friedhofskirche (10 – 15 Minuten) bis zum Ort Biloslavi spazieren, wo sich die Bahnstation Kostanjica befand. Von Biloslavi aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf die ganze Region. Wenn man rechts (ca. 1km) in Richtung Završje geht, kann man den 69 m langen Tunnel von Kostanjica besuchen.

4. Unmittelbar unterhalb des Ortes Završje befindet sich ein altes baufälliges Gebäude an der Stelle der einstigen Bahnstation. Man kann zu Fuß an ihr vorbei weiter geradeaus gehen und zwei kürzere Tunnels und den großen Završje-Viadukt (Brücke) besuchen, die sich in der Nähe befinden.

5. Der Ort Vižintini befindet sich in der unmittelbaren Nähe der Trasse. Von ihm aus gelangt man beim bergauf steigen auf die Parenzanerstrecke: Links kommt man zum Završje-Viadukt (ca. 1km) und rechts zum Antonci-Viadukt (ca. 500m).

6. Der Ort Antonci, d.h. der Vorort Krti: Links kommt man zum Antonci-Viadukt (ca. 700m) und rechts kommt man entlang wundervoller Landschaft zeitweise durch ein Nadelwäldchen zu einer großartigen Kombination des Viadukts und Tunnels von Freski (ca. 1,5 km). Wenn Sie durch den Tunnel gehen (wäre es ratsam eine Lampe dabei zu haben) und weiter etwa 15 Minuten der Strecke folgen, erreichen Sie die Stelle, wo früher die Bahnstation Oprtalj-Portole stand. Von dort aus führt ein steiler Weg bergauf nach Oprtalj-Portole (ca. 40 min Wanderzeit). Weiter der Strecke gefolgt kommen man nach nur wenigen Minuten zur eindrucksvollen Brücke von Oprtalj-Portole (Viadukt), die über das Mlintal führt.

7. Der Ort Kanal neben dem Ort Motovun-Montona. An der Tankstelle vorbei kommt man zur Bahnstation. Nicht weit davon entfernt in Richtung Vižinade befindet sich der Tunnel von Motovun-Montona (um den Tunnel zu durchqueren benötigt man Beleuchtung).

8. Unmittelbar vor dem Ort Karojba, wenn man aus der Richtung Motovun-Montona kommt, kann man auf einer Schotterstraße zu einer Erweiterung kommen, wo sich einst die Bahnstation befand. Wenn man zu Fuß in Richtung Vižinade geht, kommt man in weniger als 5 Minuten auf eine Brücke, die sich über den Bach Krvar befindet.

9. Die Brücke hl. Vital (Sv. Vital-Viadukt) oder Veli most (große Brücke) über dem Bach Sabadin befindet sich auf etwa halbem Wege zwischen Vižinade und Rakotula und kann so aus beiden Richtungen besucht werden:

a) Dort, wo die Straße die von Rakotule zum Ort Špinovci führt, die Trasse schneidet, kann man sein Auto abstellen und links in Richtung Vižinade (ca. 2,5 km) gehen.

b) Wenn man aus Vižinade in Richtung Pula-Pola losfährt, erreicht man nach etwa 200 m nach der Abfahrt für Poreč links eine Erweiterung. Von dort aus geht man entlang der Trasse in Richtung Motovun-Montona (ca. 2,5 km).

Für weitere Informationen über Parenzana:
www.istra.hr
www.parenzana.hr